Malerei / Grafik / Installation / Objekte / Video / Performance

 

Horst Uhlemann

Deutschland 14471 Potsdam Schillerplatz 9

Tel.: 0331/9510324 

e-mail: uhlemann-horst@t-online.de

Stn. 046-283-00122

 
 

 Prozesse der Erkenntnis
 
 

Das Schöpfen aus einem Erfahrungsschatz  
ist ein Leben für sich. Im tausendfachen Angebot  
uns zur Verfügung stehender Kombinationen  
von Denken und Darstellen ist es nur möglich,  
in Bruchteile einzudringen. Der Versuch,  
an Grenzen zu stoßen, wird Dank unserem Wesen  
scheitern. Meine ständige, zeitlich unterschiedliche Entwicklung, zwingt mich unter starkem  
inneren Druck Wege zu begehen,  
die mir vorbestimmt sind. Eine Symbiose  
von Denken, Experimentieren und scheinbar  
fertiger Darstellung ist die Grundlage  
meines Schaffens. 
 

In einer Phase der Abstraktion  
gesammelter Erfahrungswerte ist es mir wichtig,  
die Möglichkeiten der Transparents, Räumlichkeit,  
Technik und vor allem der Komposition auszuloten.  
Das Sujet tritt für den Betrachter dabei  
in den Hintergrund, obgleich Themen in  
vorangegangenen Arbeiten einen Brückenschlag  
zum Abstrahieren bilden - ein für mich logischer  
Aufbau im Prozess des Erkennens.  
Sich auf diesem vielfach gesplitteten Weg  
zu bewegen, vereint Freude und Qual. 
 

Ein Eindringen in die Vielfalt der  
Darstellungsmöglichkeiten empfinde ich  
als besonderen Reiz. Zugleich wird  
die Möglichkeit eröffnet, sich in Sphären  
zu bewegen, die durch einseitiges Klammern  
eventuell versperrt  werden.  
Toleranz ist für mich ein Garant,  
den Weg der Erkenntnis zu bestreiten.  
Ein Wechsel zeitlich unterschiedlicher  
Epochen des Schaffens, bedeutet Erkennen.  
Um Toleranz Gerechtigkeit einzuräumen,  
werden diese Erkenntnisse nicht zum Non plus Ultra.  

Horst Uhlemann     1996

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Processes of Knowledge

The creation from a wealth of experiences constitutes a life of its own.

There are thousands of combinations available to us, which originate from thoughts and representations,

but it is possible only to explore just fragments of them.

Because of our essence, the effort to go over our own limits will fail.

My permanent time-varying development forces me under strong inner pressure to break my predetermined paths.

A symbiosis of thinking, experimenting and apparently complete representation is the foundation of my work.

In a stage of abstraction of accumulated, experienced data, for me it is important to explore possibilities furnished by transparency, space, technique and above all by composition.

The subject then enters into the viewer’s background. Even though, themes in my previous works built already a bridge to abstract expressions, since for me, that was a logical expression in my process of knowledge.

Moving myself in this multiple-split path combines both joy and torture.

I feel especially attracted getting into the variety of representation possibilities. At the same time, this opens the possibility to move into spheres, which will eventually be blocked by only one-side parenthesis,

since tolerance for me is a guarantee to support the way to knowledge.

Changes during the time of different periods of creation means recognition. But to give tolerance its right place,

knowledge can never become non plus ultra.

Horst Uhlemann, 1996


54.Biennale Venedig

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